
Jedoch gibt es die reine Barrierefreiheit nicht. Leider hat sich dieser Begriff immer mehr eingeprägt und auch Agenturen und s.g. Webdesigner buhlen mit diesem Wort um Kunden. Egal wie viel Aufwand Sie auch verwenden wollen, Sie werden es nie erreichen, alle Barrieren einzureißen, die einen Besucher daran hindern können, auf Ihren Inhalt sinnvoll zuzugreifen.
Beispiele für Barrieren:
Vielen Kunden scheint es egal zu sein, ob der blinde Besucher C nicht auf seine Inhalte zugreifen kann, denn er ist der Meinung, auf Minderheiten als potentielle Kunden verzichten zu können. Bunte sich bewegende Bilder sind ihnen wichtiger. Kaum ein Gedanke wird daran verschwendet darüber nachzudenken, welche Besucher noch ausgesperrt werden. In Zeiten von iPhones, SmartPhones und Netbooks kann sich diese Unachtsamkeit schnell rächen.
Am Rande: Lassen Sie sich nicht täuschen; es gibt mehr Internetnutzer, die einen Screenreader zum Serven benutzen, als Sie jetzt vielleicht denken. Neben Sehbehinderten gibt es auch Menschen, die ein solches Tool verwenden, da sie die deutsche Sprache nicht lesen können oder es genießen, sich Artikel während des Frühstücks vorlesen zu lassen.